Gewerbe und Wohnen unter einem Dach – Senftenberg wartet auf Sie

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7981

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533 qm

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Beschreibung

Standortinformationen

Senftenberg befindet sich im Süden des Bundeslands Brandenburg in der Grenzregion zu Sachsen. Während die Kernstadt, Brieske, Sedlitz sowie Groß- und Kleinkoschen zur Niederlausitz gezählt werden, befinden sich Niemtsch, Peickwitz und Hosena bereits in der Oberlausitz. Die Stadt liegt an der Schwarzen Elster und am Senftenberger See. Senftenberg bildet mit Hoyerswerda den Kern des Lausitzer Seenlandes. Dabei handelt es sich um die künftig größte künstliche Seenplatte Europas mit einer Gesamtausdehnung von Westen nach Osten von ungefähr 80 Kilometern, von Norden nach Süden (je nach Abgrenzung) zwischen 32 und 40 Kilometern.

Senftenberg liegt etwa 40 Kilometer südwestlich von Cottbus und etwa 60 Kilometer nördlich von Dresden.

Das Stadtgebiet ist Teil der Ruhland-Königsbrücker Heide und gehört damit zur Landschaft des Oberlausitzer Heidelands.

Die Stadt Senftenberg war ursprünglich eine kleine, wenig bedeutende Ackerbürgerstadt mit regionalem Handwerk (vor allem Gerber und Färber). Im 18. Jahrhundert erlangte Senftenberg Bedeutung als Handelsstation zwischen den Städten im norddeutschen (Magdeburg, Lüneburg und Hamburg) und schlesisch-böhmischen Raum. Der Weinbau war im 18. und 19. Jahrhundert ein regional bedeutender Wirtschaftszweig. Aus der Ackerbürgerstadt wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine mittlere Industriestadt. Vor allem durch das Auffinden der Braunkohlelager und den damit verbundenen, 1869 erfolgten Anschluss an das Eisenbahnnetz entwickelte sich die Stadt schnell und erlebte einen großen Strukturwandel im 19. Jahrhundert. Die Ackerbauern wurden zunehmend durch Industriearbeiter verdrängt. Tagebaue und Brikettfabriken wurden wichtige Arbeitgeber.

Nach den beiden Weltkriegen hat sich die Industriestruktur der Stadt nicht entscheidend verändert. Die Braunkohleförderung und -verarbeitung ließen Senftenberg zur Energiezentrale der DDR werden. Mit der politischen Wende veränderte sich mit dem Wegbrechen der Braunkohleförderung die gesamte Industriestruktur der Stadt. Im Herbst 2005 wurde Senftenberg gemeinsam mit den Städten Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer und Schwarzheide als Regionaler Wachstumskern (RWK) Westlausitz im Land Brandenburg ausgewiesen. Wirtschaftlich prägend sind die Metall- und Elektroindustrie, der Bereich Medien und Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Dienstleistungssektor.

In den zurückliegenden Jahren konnten sich in der Senftenberger Region neben dem Braunkohlebergbau kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln. Die größten Arbeit- und Auftraggeber der Region sind die Vattenfall Europe Mining AG, die Lausitzer Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) mit Hauptsitz in Senftenberg sowie die Bergbausanierung- und Landschaftsgestaltung Brandenburg GmbH (BUL).

In der Nachfolge und Rekultivierung der Tagebaue wurden Wasserlandschaften mit dem Senftenberger See als Zentrum im Lausitzer Seenland geschaffen, die es Senftenberg ermöglichten, sich als touristisches Zentrum in der Niederlausitz zu profilieren. Als Projekt innerhalb der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land wurde Senftenberg zur SeeStadt umgebaut, unter anderem wurde ein Hafen am Senftenberger Ufer des Sees angelegt.

Touristisch ist Senftenberg durch regionale und überregionale Radwanderwege erschlossen. Zu den überregionalen gehört die Tour Brandenburg, mit 1111 Kilometern der längste Radfernweg Deutschlands. Der 500 km lange Fürst-Pückler-Weg und die 510 km lange Niederlausitzer Bergbautour führen vorbei an alten Tagebauen, Industriekultur und neuen Landschaften. Um den Senftenberger See führt ein Radwanderweg mit 17,7 km Länge. Der Schwarze-Elster-Radweg, der durch den Süden Brandenburgs sowie Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts führt, verbindet Senftenberg und den Senftenberger See mit Industriedenkmälern und Sehenswürdigkeiten entlang der Schwarzen Elster. Senftenberg liegt an der Nordroute der Ferienstraße Fürstenstraße der Wettiner.

Der Weinbau kam um Senftenberg im 18. Jahrhundert durch Starkfröste und aus wirtschaftlichen Gründen zum Erliegen. Anfang der 1980er-Jahre wurden die letzten inzwischen verwilderten Weinberge vom Braunkohleabbau in der Lausitz verschluckt. Die Bergbaufolgelandschaft wurde später teilweise für den Weinbau kultiviert, zum Beispiel für die vom Bergbau 1982 abgebaggerte Gemeinde Rauno.

Direkt am Senftenberger Markt ist die Sparkasse Niederlausitz ansässig. Sie entstand im Zuge der Brandenburgischen Kreisgebietsreform durch Fusion der Kreissparkassen Calau und Senftenberg. Beschäftigt sind derzeit circa 350 Mitarbeiter. Das Sparkassengebäude wurde 1999 eingeweiht. Die erste Sparkasse in Senftenberg wurde am 1. April 1852 eingeweiht.

Die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wird durch den Wasserverband Lausitz (WAL) wahrgenommen. Der 1992 gegründete Verband hat seinen Sitz in Senftenberg in unmittelbarer Nähe des Senftenberger Sees und versorgt mehr als 100.000 Einwohnern in über 20 Gemeinden (Stand 2007). In den Jahren 2007/2008 wurde das Gebäude des WAL neugebaut und dabei eine Cafeteria geschaffen, die auch als Restaurant durch Urlauber und Gäste genutzt werden kann.Das Trinkwasser für Senftenberg wird im Wasserwerk in Tettau in 20 bis 30 Metern Tiefe gefördert.

In Senftenberg wurde im Oktober 2006 die damals größte Biogasanlage Deutschlands mit einer Leistung von 3 Megawatt errichtet, die ausschließlich auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen arbeitet. Die Biogasanlage kann mit Mais beziehungsweise Getreide beschickt werden.

Weitere mittelständische Unternehmen sind, neben kommunalen Unternehmen wie der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg und der Stadtwerke Senftenberg GmbH, die ECOSOIL Ost GmbH und die Thyssen-Krupp Industrieservice GmbH in Brieske.

Die Arvato Direct Services GmbH befindet sich im Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Waldschmidt an der Bahnhofstraßenkreuzung. In dem Gebäude war zu DDR-Zeiten das Kaufhaus Magnet und nach der Wende unter anderem Multistore untergebracht. Arvato hat derzeit ungefähr 440 Beschäftigte in Senftenberg.

Senftenberg liegt an den Bundesstraßen 96 und 169. Der Neubau der B 169 wurde am 22. September 2008 eröffnet. Die Straße führt als Umgehungsstraße nordwestlich an Senftenberg vorbei. Planungsbeginn war im Jahre 1993, Baubeginn im September 2003. Die Kosten für den Neubau der 13 Kilometer langen Ortsumfahrung betrugen 76 Millionen Euro. Sie führt zu 87 % über verdichtetes Kippengelände (16 Millionen Kubikmeter), unter anderem führt sie über den Südrandschlauch des ehemaligen Tagebau Meuro. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Klettwitz an der A 13 Berlin–Dresden. Sie befindet sich etwa 8 Kilometer westlich.

Die Stadt ist Eisenbahnknotenpunkt der Bahnstrecke Lübbenau–Kamenz und der Bahnstrecke Großenhain–Cottbus sowie früher der Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn. Im Personenverkehr ist Senftenberg Regionalbahnhof der Kategorie 5.

Der Bahnhof wird von folgenden Regionalexpress- und Regionalbahnlinien angefahren:

RE 18 Cottbus–Dresden

RB 24 Eberswalde–Berlin–Senftenberg

RB 49 Falkenberg (Elster)–Cottbus

Die Züge dieser Linien halten auch am Haltepunkt Sedlitz Ost. Der Bahnhof Hosena wird von der Linie RE 15 Hoyerswerda–Dresden und der S 4 Wurzen–Leipzig–Hoyerswerda bedient. Für den Güterverkehr besitzt er einen Rangierbahnhof.

Im Jahr 1869 wurde das erste Bahnhofsgebäude des Bahnhofs Senftenberg gebaut; 1870 fuhr der erste Zug der Strecke Cottbus–Großenhain über Senftenberg. Am 1. Mai 1874 wurde die zweite Strecke Lübbenau–Kamenz in Betrieb genommen, Betreiber war die Berlin-Görlitzer Eisenbahn-Gesellschaft. Diese beiden Privatbahnen betrieben zwei getrennte Bahnhofsgebäude. Wegen des Abtransports der Kohle aus den Tagebauen wurde das Schienennetz in den Folgejahren stärker unter anderem durch die Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn-Gesellschaft ausgebaut. Durch diese Erweiterungen und die zweigleisige Streckenführung wurde das Empfangsgebäude des Bahnhofs mehrfach umgebaut und erweitert, letztmals 1927 im Zusammenhang mit dem Hochlegen der Gleise. Durch den Braunkohleabbau im Tagebau wurden einige Bahnstrecken im Stadtgebiet mehrmals verlegt. Im November 1987 erreichte die Streckenelektrifizierung Senftenberg, seit 1990 werden alle von Senftenberg ausgehenden Strecken elektrisch betrieben. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs und der davor liegende Busbahnhof wurden nach 1990 saniert und ausgebaut.

Im Stadtgebiet Senftenberg verkehren drei Stadtbuslinien. Die Ortsteile sind über regionale Buslinien der OSL Bus GmbH an das Stadtgebiet angebunden.

Senftenberg ist eine von drei Kommunen im Land Brandenburg, die als Modellstädte für umweltfreundlichen Verkehr ausgewählt wurden. Mehrere Kilometer Straße sind in Senftenberg bereits komplett saniert und das Fahrrad- und Fußgängerwegenetz erneuert und erweitert worden. Die Verkehrsplanung sieht einen komplexen Umweltverbund vor, um im gesamten Stadtgebiet eine Verkehrsberuhigung zu erreichen.

Das Objekt

Mit viel Liebe und harter Arbeit wurde das hier gezeigte Objekt zu dem gemacht, was es

heute ist, ein Bestattungsinstitut. Das Gebäude kann aber vielfältig genutzt werden, auch ein Komplettumbau zu einer reinen Wohnimmobilie ist denkbar.

Es wurden laufend Renovierungsmaßnahmen ergriffen, um Kunden ein angenehmes und elegantes Ambiente zu bieten.

Im Haus ist eine Trauerhalle vorhanden. Dieser herrliche Raum kann vielfältig genutzt. Durch seine Ausstattung mit moderner Technik ist auch eine kulturelle Nutzung möglich.

Um den Hinterbliebenen einen letzten Blick auf die Verstorbenen zu ermöglichen, können Särge und Urnen mittels Aufzugs in die Trauerhalle befördert werden. Eine sehr diskrete und schöne Möglichkeit, Abschied zu nehmen.

Im Keller befindet sich der Vorbereitungsraum, sowie der Kühlraum.

Das Objekt ist perfekt für Bestattungsunternehmen geeignet, die sich vergrößern möchten oder auch

einen anderen Standort suchen. Auch um in dem Geschäft Fuß zu fassen, bietet sich das

Gebäude hervorragend an.

Mit einem guten Konzept und einigen Umbauarbeiten kann hier auch ein anderes Gewerbe

entstehen.

Ein kleiner, uneinsehbarer Garten und eine Garage mit Zugang zum Keller komplettieren dieses Angebot.

Das Objekt wurde im Jahr 1994 errichtet. Es verfügt über eine Wohnung und Gewerberäume. Die Gesamtgebäudenutzfläche beträgt 532,58 qm. Das Objekt ist als Doppelhaushälfte ausgewiesen. Der Endenergiebedarf dieses Gebäudes beträgt 151,27 kWh/(m²*a). Das entspricht der Energieeffizienzklasse „E“.

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Adresse

Adresse: Professor-Billroth-Str. 1
  • Land: Deutschland
  • Provinz / Bundesland Oberspreewald-Lausitz
  • Postleitzahl/ZIP: 01968
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  • Objekt ID 7981
  • Preis 590.000 € / zzgl. 5,95 % Maklercourtage inkl. MwSt.
  • Objekt Typ Häuser
  • Immo Status Kaufen
  • Baujahr 1994
  • Größe 533 qm
  • Grundstücksfläche 500 m2
  • Garagen 1
  • Grundstücksfläche ca. 500 qm
  • Gebäudenutzfläche ca. 532,58 qm
  • Heizung Erdgas
  • Baujahr 1994
  • Verfügbar nach Absprache mit dem Eigentümer
  • Maklercourtage 5,95% inkl. MwSt.
  • Energieausweis Der Energiebedarf des Gebäudes beträgt 151,27 kWh/(m²*a). Das enspricht der Energieefffienzklasse ,,E´´.

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Kontakt

Heike Schmidt-Dallüge

Immobilienmaklerin
0151 65 46 93 27
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